Vorhaben 2019

Vorhaben gefördert durch den Engagementfonds des Landes Sachsen-Anhalt

Der Sportverein in ihrem Dorf könne sich doch stärker in die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund einbringen, so die Überlegung einer ehrenamtlich Engagierten in Allstedt. Sie ging auf den Verein zu und ihre Idee fand größtenteils positiven Zuspruch, aber auch Bedenken wurden laut. Das war im Sommer 2017.

Und auch heute noch ist die Ehrenamtliche aktiv. Da Allstedt schlecht an den Busverkehr angeschlossen ist und die Eltern vieler Kinder mit Migrationsgeschichte keinen Führerschein haben, nimmt die Ehrenamtliche diese Aufgabe selbst in die Hand. Sie holt seither jede Woche 5 Kinder ab, um sie zu den Trainingseinheiten zu fahren. Auch bei Turnieren ist sie mittlerweile vor Ort, um die Kinder zu fahren.

Dieses sehr individuelle Engagement sorgt zum einen dafür, dass die Kinder einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachgehen. Zum anderen bekam der Sportverein einige aktive Spieler dazu und die geäußerten Bedenken wurden schnell aufgelöst. 

 

 

Kontakt:

Privatinitiative in Allstedt

06542 Allstedt

Das Nachbarschaftszentrum „Talstadt“ wurde 2013 als Begegnungs- und Beratungszentrum gegründet und ist heute wichtige Anlaufstelle für Familien, Senior*innen und Menschen mit Beeinträchtigungen. Die Herkunft oder Nationalität spielen dabei keine Rolle. Vielmehr möchte das Nachbarschaftszentrum dazu beitragen, dass Berührungsängste abgebaut und neue Erfahrungen gesammelt werden.
Das wöchentliche Kochen im Nachbarschaftstreff ist bereits ein fester Termin im Wochenplan. Da dieses Angebot so gut bei den Gästen ankommt, wurde zusätzlich ein monatlich stattfindender interkultureller Kochabend eingerichtet. Hierbei leiten Zugewanderte federführend die Zubereitung an, um einen Einblick in die jeweils heimische Küche zu bieten. Gekocht und gegessen wird anschließend gemeinsam in gemütlicher Runde.


Kontakt:
Nachbarschaftszentrum „Talstadt“
Krumbholzstraße 13
06406 Bernburg (Saale)

Die Fortbildungsakademie der Wirtschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, Jugendliche und Erwachsene gezielt auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorzubereiten. Auch am Akademie-Standort Dessau werden den unterschiedlichsten Zielgruppen ein wohnortnahes und praxis- sowie arbeitsplatzorientiertes Angebot unterbreitet.  
Bei der Zusammenarbeit mit dem Anhaltinischen Berufsschulzentrums „Hugo Junkers“ in Dessau-Roßlau wurde deutlich, dass die Schüler*innen in den dortigen Sprachklassen wenig Kontakte zu den Jugendlichen der anderen Klassen und Ausbildungsgruppen haben. Die Schulpausen bieten wenig Raum für klassenübergreifende Kontakte und die Freizeit nach dem Unterricht wird im bereits bestehenden Bekanntenkreis verbracht. Die Schüler*innen äußerten allerdings den Wunsch nach Begegnungen und Austausch - aber nicht in Gesprächsforen, sondern bei gemeinsamen Beschäftigungen.
Da die meisten Schüler*innen ihren Schulweg mit dem Fahrrad bewältigen und ihnen bisher die Möglichkeit fehlt, unter fachlicher Anleitung ihre Fahrräder selbst instand und verkehrssicher halten zu können, entstand die Idee, eine Fahrradwerkstatt aufzubauen. Beim Hand in Hand arbeiten, dem gemeinsamen Lösen von Herausforderungen sowie dem Erleben von Erfolgen werden Kontakte untereinander auf- und Vorurteile abgebaut sowie ganz praktisch das Reparieren von Fahrrädern erlernt.


Kontakt:
Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH – Akademie Dessau
Kühnauer Straße 164 b
06846 Dessau-Roßlau

Die Wolmirslebener Bördewichtel sind eine Gruppe von ungefähr 40 Ehrenamtlichen, die durch Laienschauspiel und den damit verbundenen Aufführungen zum kulturellen Angebot ihrer ländlich geprägten Heimat und dem Gemeinschaftsgefühl untereinander beitragen. Durch die Aufführungen werden das Dorfleben und die Vielfalt vor Ort bereichert.
In der Schauspielgruppe ist jeder willkommen, so auch Menschen, die am alltäglichen Leben aufgrund von Sprache, Behinderung oder sonstiger Beeinträchtigung teils nur eingeschränkt teilnehmen können. Auch die Herkunftsländer der ehrenamtlichen Darsteller*innen sind vielfältig und alterstechnisch ist von Kindergartenkindern bis Rentner*innen alles vertreten.
Neben dem eigentlichen Schauspiel gibt es für die Aufführungen viel vorzubereiten. Hier ist das ganze Dorf auf den Beinen und hilft mit: es werden Kostüme genäht, Requisiten gebastelt, Stühle und Tische vorbereitet und Zelte aufgebaut.

Kontakt:
Wolmirslebener Bördewichtel
39435 Wolmirsleben

Im Jahr 2016 haben sich junge Menschen zu einer ehrenamtlichen Initiative zusammengeschlossen. Sie nennen sich "Nightbirds" und sind seither jeden zweiten Samstag in der Innenstadt von Halle (Saale) unterwegs, um dort zwischen 01:30 Uhr und 04:30 Uhr unentgeltlich Kaffee, alkoholfreie Getränke sowie Süßigkeiten an Menschen zu verteilen, welche nachts unterwegs sind.
Da am Wochenende viele Menschen unterwegs sind, die alkoholisiert sind und dadurch oft ein erhöhtes Aggressionspotential haben, hat es sich die Initiative zum Ziel gesetzt, mit den Menschen in einen persönlichen Kontakt zu kommen, ihnen etwas Gutes zu tun, Dehydrierung vorzubeugen bzw. entgegenzuwirken und eine informelle Plattform zum Austausch zu bieten. Die Erfahrungen der Initiative zeigen, dass durch das Engagement die Kommunikation zwischen Menschen ohne Migrationshintergrund und Menschen mit Migrationshintergrund positiv beeinflusst und ein friedlicher verbaler Austausch über verschiedene Themen gefördert wird.

Kontakt:
Nightbirds
06108 Halle (Saale)

Der 1. Magdeburger Basketballclub wurde im September 2016 gegründet und ist damit ein noch recht junger Sportverein. Bereits nach kurzer Zeit hat sich der Verein mit Kickboxen und Cricket als zusätzliche Abteiligen breiter aufgestellt.
Als weltoffener Verein kommen auch Menschen mit Migrationshintergrund zu den Trainingseinheiten und bringen sich aktiv in die Vereinsarbeit ein. So finden sich im Cricket-Team vor allem Menschen aus Afghanistan und Pakistan zusammen, um gemeinsam zu trainieren und Freundschaftsspiele zu absolvieren. Auch in den anderen Abteilungen werden Menschen mit Migrationsgeschichte herzlich aufgenommen.
Um für die Sportart Cricket, das Team und weitere Sportbegeisterte zu werben, stellte sich die auf verschiedenen Stadtteil- und Vereinsfesten vor. Die Einbindung in den Sport und im Verein bedeutet für den Verein die Integration innerhalb der Mitgliederstruktur, aber auch in der Gesellschaft.   

Kontakt:
1. Magdeburger Basketballclub e.V.
Faulmannstraße 22
39122 Magdeburg

Seit 2016 gibt ein ehemaliger Gymnasiallehrer aus Syrien geflüchteten jungen Menschen im Domstift Stendal Förderunterricht im Fach Deutsch. Während anfangs vor allem Schüler*innen aus den Klassenstufen 8 bis 12 das Angebot wahrnahmen, kamen viele neue Anfragen aus den Klassenstufen 5 bis 7 hinzu. Daher findet der Förderunterricht seit Herbst 2018 in zwei Gruppen statt, um dem jeweiligen Altersniveau gerecht zu werden.
Beim Förderunterricht bekommen die Schüler*innen Unterstützung bei den Hausaufgaben, sie bereiten gemeinsam Klausuren vor, üben und wiederholen schwierigen Unterrichtsstoff und beschäftigen sich mit den Regeln der deutschen Sprache. So werden vor allem grammatische Regeln, das Schreiben nach Diktat, aber auch die mündliche Kommunikation trainiert.
Mit der Zeit ist untereinander ein partnerschaftliches, freundschaftliches und möglichst gleichberechtigtes Miteinander entstanden, die Teilnehmenden erkennen einander an. Dass hin und wieder auch bei dem Ausfüllen von Formularen geholfen wird, versteht sich, sagt der ehemalige Gymnasiallehrer.

Kontakt:
Privatinitiative in Stendal
03931 Stendal

Bereits 1991 gründeten junge Leute aus Halberstadt den Verein „Soziokulturelles Zentrum Zora e.V.“. Mit dem Verein entstand ein Zentrum mit vielfältigen kulturellen und sozialen Angeboten.
Im soziokulturellen Zentrum bieten gemeinsamen Kochnachmittage für Geflüchtete eine wichtige Chance, aus dem Alltag zu entfliehen und mit Einheimischen Kontakte zu knüpfen. Die Treffen ermöglichen so die soziale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Halberstadt. Das Miteinander von Einheimischen und Geflüchteten trägt dazu bei, voneinander zu lernen, die Sitten und Bräuche verschiedener Länder zu erfahren und hilft, die auf beiden Seiten bestehenden Vorurteile abzubauen.

Kontakt:
Soziokulturelles Zentrum ZORA e.V.
Am Johanniskloster 9
38820 Halberstadt

Das Diakonissen-Mutterhaus „Neuvandsburg“ ist das Zuhause der Elbingeröder Schwesternschaft sowie ein lebendiges Zentrum für evangelische Diakonie und Mission. Als Mitglied des Deutschen Diakonie-Verbands geht es den im Mutterhaus lebenden Schwestern unter anderem um die Verbindung von Glaube und Nächstenliebe.
Aus dem Gedanken der Nächstenliebe heraus entstand auch die Unterstützung bei Deutschkursen, Alltagshilfe und Kinderbetreuung für Menschen mit Fluchterfahrung. So lernten die Diakonissinnen verschiedene afghanische Familien kennen. Von ihnen sind im Laufe der Zeit einige aus der Gemeinschaftsunterkunft in eigene Wohnungen gezogen. Da auch hier Unterstützung von Nöten war, blieb der Kontakt zum Mutterhaus weiterhin bestehen.
Den Schwestern aus Elbingerode war es eine Herzensangelegenheit, den Familien und vor allem den Kindern ein Leben abseits von sozialen Problemen und alltäglichen Herausforderungen zu zeigen. Über Ostern fand eine Kinderfreizeit zum Thema „Gemeinsam ans Werk“ statt. So wurden verschiedene Aktivitäten mit Spiel, Spaß, Basteln und Kreativität angeboten. Die teilnehmenden Kinder lernten einander kennen oder freuten sich das Wiedersehen bekannter Gesichter.

Kontakt:
Diakonissen-Mutterhaus "Neuvandsburg"
Unter den Birken 01
38875 Oberharz am Brocken, OT Elbingerode

Der Internationale Sport- und Kulturzentrum e.V. bietet eine Vielzahl an Box- und Trainingseinheiten für Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene jeglicher Nationalität an.
Ein besonderer Höhepunkt für Jugendliche wurde mit dem ehrenamtlich organisierten Ostercamp im Harz organisiert. Das Angebot richtete sich an Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund aus dem sozialem Brennpunktviertel Halle-Neustadt. Für die Teilnahme am Camp war keine Mitgliedschaft im Verein notwendig.
Die Idee hinter dem Ostercamp ist neben der sportlichen Betätigung auch der Umgang miteinander, das Kennenlernen unterschiedlicher Kulturen sowie die Erweiterung der deutschen Sprachkenntnisse.

Kontakt:
Sporthalle Am Bildungszentrum
ISK-Halle e.V.
Am Stadion 8
06122 Halle

Der 2017 gegründete Stendaler Migrantenverein hat sich als Ziel gesetzt, die Integration von Migrant*innen in die deutsche Gesellschaft durch das Zusammenwirken von deutschen und migrantischen Bürger*innen zu unterstützen.
Um dieses Ziel zu erreichen, werden Begegnungsnachmittage mit internationaler Musik, Ländervorstellungen mit kulturellem Austausch und internationale Kochtreffen organisiert sowie Sportkurse für Frauen und gemeinsame Ausflüge angeboten. Auch interkulturelle Projekte in Schulen und Kitas sind Teil der Vereinsaktivitäten. So wird ermöglicht, verschiedene Kulturen kennen zu lernen.


Kontakt:
Stendaler Migrantenverein e.V.
Bismarckstraße 18
38576 Stendal

Bereits 2015 haben sich Menschen verschiedener Nationen zusammengeschlossen und die interkulturelle Fußballmannschaft Midya Dessau gegründet. Das vorwiegend migrantisch besetzte Team organisiert eigenverantwortlich den Trainings- und Spielbetrieb und spielt aktuell in der Kreisliga Dessau-Roßlau.
Die Mannschaft steht dafür ein, Fairplay in die sportliche Gesellschaft zu bringen und Sportbegeisterten aller Herkunft die Ausübung ihres Hobbys zu ermöglichen. Mit diesem Ziel entstand die Idee, bei regelmäßigen Heimspielen die jeweilige Gästemannschaft zu einem gemeinsamen Getränk und Imbiss einzuladen. So kommen die Spieler ins Gespräch, wodurch ein gegenseitiges Kennen lernen und Abbau von Vorurteilen möglich wird.

Kontakt:
Midya Dessau
06842 Dessau-Roßlau

Ein Zusammenschluss aus Ehrenamtlichen gründete 2015 das „Café International“, um Flüchtlingen, Menschen mit Migrationsgeschichte und neu Hinzugezogenen zu zeigen, dass sie in Haldensleben willkommen sind. Die Initiative verfolgt das Ziel, neue und alteingesessene Mitbürger*innen aus Haldensleben zusammen zu führen und das Miteinander zu erleichtern.
Das „Café International“ bietet in Haldensleben einen offenen Ort für Begegnung. Hier können Kontakte geknüpft und Alltagsfragen geklärt werden. Es gibt einen Platz zum Spielen für Kinder, eine ruhige Ecke, um Probleme zu besprechen und jede Menge Zeit und Raum zum regen Austausch miteinander. Ausflüge, gemeinsames Kochen, Leseabende sowie Hof- und Grillfeste sind immer wieder gern angenommene Höhepunkte im Café.

Kontakt:
Café International Haldensleben – Ehrenamtstreff für Flüchtlinge
39340 Haldensleben

Die diakonische Flüchtlingshilfe des Kirchenkreises Salzwedel ist bereits seit 2015 für die Integration von Zugewanderten aktiv. Besonders die Begegnung zwischen Einheimischen und Zugewanderten spielt dabei eine besondere Rolle, um Vorurteile ab- und soziale Kontakte aufzubauen. Dabei soll vor allem die Möglichkeit gegeben werden, durch einen kulturellen Austausch aufeinander zuzugehen.

Als ein besonderes Begegnungsangebot und zum Aufbau eines gegenseitigen kulturellen Verständnisses wurde ein Ferientöpferkurs für zugewanderte und einheimische Kinder organisiert. Durch einen professionellen Input lernen die Teilnehmenden das künstlerische Gestalten mit Ton, es wird selbst kreativ gestaltet und gemeinsam die Freizeit verbracht. Da die Eltern der Kinder bei dem Kurs begleiten können, werden auch hier neue Kontakte geknüpft.

Kontakt:
Kirchengemeinde Rohrberg
Breite Str. 38
38489 Rohrberg

Die Saaleschwimmer Halle engagieren sich für die Pflege und Förderung des Sports. Der Verein tritt rassistischen, fremdenfeindlichen, sexistischen und homophoben Einstellen und Bestrebungen entschieden entgegen.
Das wöchentliche Angebot der Schwimmkurse für Migrant*innen richtet sich an Erwachsene mit Migrationshintergrund, die nicht schwimmen gelernt haben, aber dieses in unserem Kulturkreis als Defizit wahrnehmen. Schwimmen in Bädern und Seen ist integraler Bestandteil hiesiger Kultur und Freizeitgestaltung. Während viele Kinder mit Migrationshintergrund in deutschen Schulen das Schwimmen erlernen, fehlt den Erwachsenen eine wichtige Fähigkeit zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und unter Umständen eine überlebenswichtige Fähigkeit. Mit den Schwimmkursen leistet der Verein einen ganz aktiven Beitrag zur Integration.

Kontakt:
Saaleschwimmer Halle e.V.
Jamboler Str. 24
06130 Halle

Das Interkulturelle Beratungs- und Begegnungszentrum des Caritasverbandes für das Bistum Magdeburg wendet sich mit verschiedenen Angeboten an Zugewanderte – auch Ehrenamtliche haben hier die Möglichkeit, sich zu engagieren.
Aus dem Engagement zweier Studentinnen entstand die Idee, regelmäßig stattfindende interkulturelle Mutter-Kind-Treffen zu organisieren, um Kontaktmöglichkeiten zwischen geflüchteten Frauen und deren Kindern zu schaffen. Bei gemeinsamen Bastelnachmittagen werden spielerisch die deutsche Sprache geübt und Raum gegeben, um Themen zu besprechen, welche die Frauen in ihrem Alltag bewegen. Außerdem wurden Freizeitangebote in Magdeburg vermittelt und ausprobiert.
Die Mutter-Kind-Treffen helfen dabei, Isolation zu vermeiden, Selbstständigkeit zu fördern und unterschiedliche Kulturkreise zusammen zu bringen. Das Angebot der beiden Studentinnen vermittelt Wissen über die Stadt Magdeburg sowie das kulturelle Leben in Deutschland – das fördert Integration.

Kontakt:
Caritas für das Bistum Magdeburg e.V.
Karl-Schmidt-Str. 5 c
39104 Magdeburg

Der gemeinnützige Verein Maranata e.V. bietet mit seiner Teestube in Stendal einen Begegnungsort für Menschen aller Nationen und Hautfarben, jeden Alters und Geschlechtes. Ziel des Vereins ist es, Menschen dabei zu unterstützen, selbstständiger leben zu können sowie Vorurteile zwischen verschiedenen Kulturen abzubauen.
Dem Verein ist es wichtig, dass sich Zugewanderte mit der Kultur und der Geschichte des Landes auseinandersetzen, in dem sie leben möchten. Mit diesem Ansinnen wurden allein 2018 verschiedene Ausflugsformate organisiert. So konnten die Teilnehmenden dem Alltag einen Moment entfliehen, sich untereinander austauschen und ein Stückchen mehr von ihrer neuen Heimat kennenlernen.


Kontakt:
Maranata e.V.
Heinrich-Zille-Str. 3
39576 Stendal

Die SG Einheit Halle ist mit zehn Abteilungen und mehr als 500 Mitgliedern einer der größeren Sportvereine in Halle (Saale). Neben vielen etablierten Abteilungen entwickelt sich der Verein durch die Aufnahme neuer Sparten weiter. So kam 2017 die integrative Abteilung Cricket hinzu.
Damit reagiert der Verein auf den Wunsch Geflüchteter, die ihren Nationalsport in Deutschland einbringen wollten. Da es bis dato in Sachsen-Anhalt keine Strukturen zur Ausübung von Cricket gab, leistet die SG Einheit Halle einen wichtigen Beitrag zur Gastfreundschaft gegenüber Geflüchteten und Zugezogenen. Außerdem bekommen Menschen so die Gelegenheit, diese Sportart kennen zu lernen und Geflüchtete in einem Kontext zu erleben, den diese positiv und tatkräftig selbst gestalten.


Kontakt:
SG Einheit Halle
Merseburger Str. 168
06110 Halle

Der Jugendclub „Thomas Müntzer“ bietet Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 27 Jahren einen verlässlichen Treffpunkt, wo für sie und mit ihnen eine aktive Freizeitgestaltung organisiert wird. Der Jugendclub ist in Trägerschaft des Jugendamtes der Stadt Dessau-Roßlau und der St. Johannis GmbH.
Als einen Jahreshöhepunkt sorgen die Kinder und Jugendlichen mit ihrem selbstorganisierten „Fest der Begegnung“ für reges Treiben im Dessauer Pollingpark. Das bunte Programm lädt alle Menschen der Nachbarschaft – unabhängig von ihrer Herkunft – zum Mitmachen und Kennenlernen ein und verbessert so die Lebensqualität im Quartier.

Kontakt:
Jugendclub "Thomas Müntzer"
Thomas-Müntzer-Str. 34
06842 Dessau-Roßlau

1953 wurde in Hamburg der Deutsche Kinderschutzbund gegründet und ist seit 1978 als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt. Der Kinderschutzbund besteht neben dem Bundesverband aus 16 Landesverbänden sowie über 400 Orts- bzw. Kreisverbänden.
Der Kreisverband Börde ist in Haldensleben ansässig und durch seine Lage ein zentraler Anlaufpunkt im Wohnquartier. Durch verschiedene Angebote können sich Zugewanderte in die Gemeinschaft einbringen und Teil dieser werden. So finden unter anderem Spielenachmittage, eine Krabbelgruppe, Familienkochen oder Beratungsangebote statt, die Familien und Kinder gern wahrnehmen. Als Höhepunkt gab es ein Integrationsfest für die gesamte Nachbarschaft. Die Menschen sollen sich im Wohnumfeld wohlfühlen, ein Gefühl von Heimat wird vermittelt und Freundschaften entstehen. So wird Integration und Verständigung in der Nachbarschaft gestärkt und gefördert.
Ein Ausflug in den Magdeburger Zoo ermöglichte sowohl Übung im praktischen Umgang mit dem ÖPNV als auch die Möglichkeit, abseits von alltäglichen Routinen durch gemeinsame Freizeitgestaltung voneinander zu lernen und positive Erlebnisse zu schaffen.

Kontakt:
Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Börde e.V.
Waldring 113 f
39340 Haldensleben

Das forum ehrenamt versteht sich als Anlaufstelle für alle Belange rund um das Thema Ehrenamt bzw. freiwilliges Engagement im Kirchenkreis Naumburg-Zeitz sowie dem gesamten Burgenlandkreis. Hier werden bereits aktive ehrenamtliche Helfer*innen wirksam begleitet und neue Engagierte für ein Ehrenamt ermutigt.
Der von Ehrenamtlichen initiierte Mütter-Kinder-Spiele-Treff MOSAIK findet regelmäßig alle zwei Wochen statt. Hier kommen meist um die 20 vor allem aus dem arabischen Raum stammende Mütter mit ihren Kindern aus ihren alltäglichen Routinen heraus. Der Spiele-Treff bietet Raum sowohl für ein geselliges Beisammensein als auch für das Üben der deutschen Sprache sowie Gespräche über aktuell anliegende Probleme in den Familien. Außerdem finden gelegentlich Themenabende statt, wo unter anderem die Beauftragten für Chancengleichheit des Jobcenters des Burgenlandkreises über Ausbildungsmöglichkeiten und den Einstieg in den Arbeitsmarkt informieren.


Kontakt:
forum ehrenamt im Kirchenkreis Naumburg-Zeitz
Domplatz 8
06618 Naumburg

LAGFA Sachsen-Anhalt e.V.

Rathausstraße 13

06108 Halle (Saale)

Fax 0345 22 60 44 38

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